Gut informiert ins Wochenende: Auch diese Woche liefert euch Queerio! alles Wichtige aus der LGBT-Welt im News-Wochenrückblick.

Erneut Proteste gegen North Carolina und Mississippi

Auch diese Woche haben weitere Künstler und Künstlergruppen wie der Cirque du SoleilPearl Jam und Tracy Morgan ihre Auftritte in den beiden US-Bundesstaaten North Carolina und Mississippi aus Protest gegen die dort erlassenen LGBT-feindlichen Gesetze abgesagt. Die britische Regierung warnt derweil LGBT-Reisende vor der Gesetzeslage in den beiden Bundesstaaten. John Kasich, aussichtsloser Präsidentschaftskandidat der Republikaner, findet in einem Interview mit CNS, dass sich alle erstmal entspannen sollten und wünscht sich eine „Balance“ zwischen LGBT-Rechten und religiöser Freiheit.

Auch der Cirque Du Soleil sagt Auftritte ab

Chefredakteur des Catholic News Service gefeuert

Der von der katholischen Bischofskonferenz in den USA betriebene Catholic News Service, kurz CNS, hat seinen bisherigen Direktor und Chefredakteur Tony Spence gefeuert – aufgrund der Unterstützung von LGBT-Rechten via Twitter.

Hier seine wenig Karriere-förderlichen Tweets:

 

Erfreuliches aus Irland – Zwei Homo-Ehen pro Tag

Wie m-maenner.de berichtet, haben sich in den ersten sechs Wochen nach Einführung der Ehe für Alle in Irland fast 100 homosexuelle Paare das Ja-Wort gegeben. Das ist natürlich im Vergleich zu den insgesamt ca. 20.000 Eheschließungen, die es in Irland pro Jahr gibt (Stand 2012), noch nicht viel aber immerhin ein Anfang.

Schwule und Lesben im Kosovo

Die TAZ hat eine lesenswerte Reportage über die teil äußerst schwierige Situation von Schwulen und Lesben im Kosovo verfasst – unbedingt mal reingucken!

Südtirol: Bürgermeisterkandidat für Bozen outet sich

Wie ggg.at berichtet, hat sich Cristian Kollmann, der Bozener Bürgermeister-Kandidat der als separatistisch geltenden „Süd-Tiroler Freiheit“, kürzlich in einem Zeitungsinterview als schwul geoutet. Bleibt abzuwarten, wie das in der konservativ und nationalistisch orientierten STF-Wählerschaft ankommt…

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James Franco findet sich „ein bisschen schwul“

James Franco spielt im Umfeld zu seiner Rolle im Schwulenporno-Drama „King Cobra“ mit den Medien und nennt sich selbst in einem Interview mit dem New York Magazine „ein bisschen schwul“ und einen „schwulen Cock-Tease“, also jemanden, der Männer anmacht, aber dann doch kneift… Nun gut, ein flotter Kerl ist er ja und wie weit er mit wem geht, überlassen wir doch besser ihm. Gute Promotion für den Film ist es allemal und ein wenig Provokation in Zeiten von „Toilet-Laws“ kann in den USA auch nicht schaden.

Auch diese Woche endet tierisch

Für Aufmerksamkeit sorgte in dieser Woche eine Fotoserie von einem scheinbar schwulen Löwenpaar, die die Fotografin Nicole Cambré auf einer Safari im afrikanischen Botswana geschossen hat. Zu sehen u.a. auf dem Portal des schweizer Boulevard-Magazins blickamabend.ch

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