Mit uns seid ihr immer bestens informiert: Die queeren News der Woche (KW 2/17) – zusammengefasst von der Queerio-Redaktion.

Wie stehen die Deutschen zu Homo- und Bisexuellen?

Die Einstellung der deutschen Bevölkerung zu Homo- und Bisexuellen hat eine neue bevölkerungsrepräsentative und ausführliche Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes untersucht. Die Ergebnisse stimmen dabei in weiten Teilen optimistisch – so sind etwa 82,6 Prozent der Befragten für eine Öffnung der Ehe und sogar 94,6 Prozent befürworten ein gesetzliches Diskriminierungsverbot. Daneben gibt es jedoch auch einige überraschend negative Aussagen: Wenn beispielsweise gefragt wird, welche Gefühle damit verbunden werden, wenn sich zwei Männer öffentlich küssen, liegt der Anteil der Befragten, die damit negative Gefühle verbinden, bei nahezu 40 Prozent. Auch fänden es rund vier von zehn Befragten „eher“ oder „sehr unangenehm“, wenn das eigene Kind homosexuell ist.

Ein Blick in die Zahlen ist also interessant. Queer.de hat die kompletten Ergebnisse der  Studie auch als Download im Artikel zum Thema verlinkt.

 


Premier League: Verbandspräsident schlägt gemeinsames Coming-Out für Profi-Fußballer vor

Der englische Fußball-Verbandspräsident Greg Clarke hat ein gemeinschaftliches Coming-Out von mehreren schwulen Premier-League-Fußballern zur neuen Saison vorgeschlagen. Somit müsste nicht eine Person alleine diesen schweren Weg gehen. Wir sind gespannt, wie sich das entwickelt.

Mehr dazu bei Sportschau.de

FA Chairman Greg Clarke

 


Peru: Gericht erkennt schwule Ehe an

Das 7. Verfassungsgericht in Lima hat die Ehe von zwei Wirtschaftsprofessoren bestätigt – allerdings zunächst nur in erster Instanz. Geklagt hatte Oscar Ugarteche Galarza gegen das nationale Einwohnermelde- und Standesamt von Peru. Galarza hatte die Anerkennung seiner im Ausland geschlossenen gleichgeschlechtlichen Ehe verlangt.

Mehr dazu bei m-maenner.de

 


Video im Homo-Mahnmal im Berliner Tiergarten ausgetauscht

Nachdem ein Tourist in einem der Darsteller des zuletzt im Mahnmal gezeigten Kuss-Videos den dänischen Rechtspopulisten Jim Lyngvild erkannte, wird nun wieder das Video gezeigt, das bereits von 2012-14 im Mahnmal lief. Lyngvild ist laut Queer.de in der Vergangenheit mit homophoben und rassistischen Äußerungen aufgefallen.

Alle Details bei Queer.de

Mahnmal im Berliner Tiergarten - Nils Gagerrang

Mahnmal im Berliner Tiergarten – Foto: Nils Gagerrang

 


Weniger HIV-Infektionen durch PrEP in London

Wie ggg.at berichtet, hat sich die Anzahl der HIV-Neuinfektionen in London signifikant reduziert. Als Ursache wird der Gebrauch von günstig im Internet erworbenen PrEP-Generika angesehen.

Mehr dazu bei ggg.at

 


Darüber hinaus lesenswert:

Der Tagesspiegel: Trumps Team des Homo-Hasses 

 

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